Tierwelt_Haustierpflege

Haustierpflege: Alle packen an!

Haustiere sind Familienmitglieder. Und deshalb sollten sich auch alle um sie kümmern.

Wenn alle mithelfen ist die Pflege des Haustiers keine lästige Arbeit, sondern ein geteilter Familien-Spaß. Tipps für eine Aufgabenteilung der tierischen Art. Haustiere sind Seelentröster in schweren Stunden, fellige Freunde zum Kuscheln, die besten Zuhörer und tollsten Kameraden zum Toben. Wie positiv so ein Freund auf die kindliche Entwicklung wirkt, ist dabei längst nicht nur die laienhafte Behauptung eingefleischter Tierfreunde. Ein hohes Maß an Empathie und Verantwortungsbewusstsein, guter Immunschutz, bessere Stressresistenz und sogar ein vermindertes Allergierisiko konnten bei Kindern, die mit Tieren aufwachsen, nachgewiesen werden. Klingt soweit also alles positiv. Wäre da nicht auch noch die eine Sache, die leider nicht immer ganz so reibungslos gelingen will. Nämlich die Pflege der lieben Vierbeiner!

Alles bleibt an den Eltern hängen

Über eine Tatsache müssen sich Eltern vor der Anschaffung eines Tieres im Klaren sein: In letzter Konsequenz bleibt die Verantwortung an ihnen hängen. Und das aus gutem Grund: Sie sind die Erwachsenen. Und damit die Einzigen, die wirklich die volle Verantwortung übernehmen können.

Doch keine Sorge: Das bedeutet nicht, dass den erwachsenen Verantwortlichen auch die alleinige, tägliche Pflege-Praxis obliegt.

Im Gegenteil: Im Umgang mit dem Tier dürfen und sollen bitte alle eingespannt werden. Und zwar in dem Maß, in dem Alter und Interessen es zulassen.

Babys und Kleinkinder: gemeinsamer Kontakt tut gut

Die Jüngsten aller Familienmitglieder können noch nicht wirklich helfen, wenn es um Käfigreinigung, Gassigehen und Co. geht.

Mangelnde Tatkraft bedeutet deshalb aber noch lange nicht, dass Babys und Kleinkinder keinen Kontakt mit ihren felligen Familienmitgliedern haben sollten. Natürlich sollten die Jüngsten niemals unbeaufsichtigt mit Tieren in Kontakt treten, doch das gemeinsame Heranführen des Tieres lässt das Zutrauen aller Beteiligten wachsen.

Gemeinsam können die lieben Vierbeiner beispielsweise gestreichelt werden. Auch für das Tier ist es nämlich wichtig, dass es behutsam an den familiären Spross gewöhnt wird.

Kindergarten- und Schulkinder: Die erste Verantwortung

Je älter das Kind wird, desto mehr kann und soll es in den tierischen Umgang einbezogen werden. Spielerisch kann dabei die erste Verantwortung übertragen werden.

Vor allem bei der Fellpflege (Bürsten und Striegeln) kann das Kind einen liebevollen und sicheren Umgang mit dem Haustier lernen. Sofern es weitere Aufgaben übernehmen möchte, sollten Eltern dazu ruhig die Chance geben. Vielleicht ist das Kind auch schon soweit, dass es an einem festen Tag pro Woche die Fütterung übernimmt.

Natürlich erfolgt jeglicher Umgang zwischen Kind und Tier unter den wachsamen Augen der Eltern. Ebenfalls wichtig: Kinder sind in ihren Interessen sprunghaft.

Ältere Kinder und Jugendliche: Konsequenz trifft Spaß

Teenies können durchaus schon Verantwortung tragen und sollten daher auch feste Aufgaben im Umgang mit dem Tier haben. Um die Motivation allerdings bestmöglich zu erhalten, sollten ihnen solche Aufgaben übertragen werden, die den Kindern am meisten Spaß machen. Am besten wählen die Kinder selbst aus, was sie machen wollen. Danach wird dann ein fester Plan erstellt (am besten sichtbar für alle in der Küche aufhängen), wann und in welchem Umfang diese Ausgabe durchzuführen ist. Bello muss schließlich auch bei Regen vor die Tür.

Eine feste Aufgabe sollte genügen, um den Kindern den Spaß nicht zu verderben. Tipp: Als Ausgleich für eine eher lästige Pflicht macht es vielen Kindern Freude, wenn sie sich auch in spaßiger Weise mit dem Tier beschäftigen können.

Eltern: Strukturierte Arbeitsteilung untereinander

Auch wenn die Kinder immer mehr Arbeit abnehmen, bleibt ein großer Teil oft an den Erwachsenen hängen. Umso wichtiger ist es, dass man als Eltern untereinander ebenfalls gerechte Regelungen findet, die den Aufwand überschaubar und den Spaß am Tier möglichst groß halten.

Wie genau man sich aufteilt, hängt vom individuellen Alltag ab. Ratsam ist es hierbei nur, dass klare und feste Abstimmungen erfolgen. Eine praktische Hilfe ist es, sämtliche Aufgaben bezüglich der Tierbetreuung aufzulisten, Zuständigkeiten zu bestimmen und in einem gemeinsamen, für jedermann einsehbaren Familien-Stundenplan festzuhalten.

Regeln sind nicht da, um Arbeit aufzubrummen, sondern die Arbeit für jeden so überschaubar und fair wie möglich zu halten.


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